Parkinson & Bewegung – Aktiv bleiben trotz Veränderungen

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die sich meist schleichend entwickelt und vor allem die Bewegungsfähigkeit beeinflusst. Typische Anzeichen sind verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit und Zittern (Tremor). Doch auch nicht-motorische Symptome wie Veränderungen im Denken, in der Stimmung oder im Gedächtnis können Teil der Erkrankung sein.

Für Betroffene bedeutet das oft eine zunehmende Herausforderung im Alltag – körperlich wie auch organisatorisch.

Symbolbild eines älteren Menschen, der den Kopf in die Hand stützt – Darstellung von Konzentrationsschwierigkeiten und emotionaler Belastung im Zusammenhang mit Demenz

Warum sich Bewegung bei Parkinson verändert

Die Erkrankung beeinflusst die Steuerung von Bewegungen im Gehirn. Dadurch kommt es zu:

  • verlangsamten und kleineren Bewegungen
  • Muskelsteifheit und eingeschränkter Beweglichkeit
  • Zittern in Ruhe oder bei Bewegung
  • vermindertem Gleichgewicht und erhöhter Sturzgefahr
  • Unsicherheit bei Richtungswechseln oder beim Gehen

Diese Veränderungen können sich im Verlauf verstärken und den Alltag zunehmend beeinflussen.

Warum kontinuierliche Bewegung so wichtig ist

Viele Betroffene bewegen sich aus Unsicherheit weniger – was die Symptome zusätzlich verstärken kann. Dabei ist regelmäßige, gezielte Bewegung ein zentraler Bestandteil der Behandlung.

Physiotherapie hilft, Bewegungsabläufe bewusst zu trainieren und dem Körper klare Impulse zu geben. Dadurch können Fähigkeiten erhalten und teilweise sogar verbessert werden.

Typische Herausforderungen im Alltag

Im Alltag zeigen sich häufig:

  • Schwierigkeiten beim Starten von Bewegungen („Freezing“)
  • kleinschrittiges oder unsicheres Gehen
  • Probleme bei Gleichgewicht und Koordination
  • reduzierte Beweglichkeit im Rumpf
  • schnelle Ermüdung
  • zunehmende Unsicherheit bei alltäglichen Aktivitäten

Ein wichtiger Punkt: Auch wenn die Erkrankung fortschreitend ist, kann der Verlauf aktiv beeinflusst werden.

Was Physiotherapie bei Parkinson bewirken kann

Physiotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung und sollte langfristig durchgeführt werden – ergänzend zur medikamentösen Therapie.

Typische Ziele sind:

  • Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit
  • Förderung von Gleichgewicht und Koordination
  • Training sicherer und größerer Bewegungsabläufe
  • Unterstützung beim Gehen und bei Richtungswechseln
  • Reduktion von Muskelsteifheit
  • Vorbeugung von Stürzen
  • Erhalt von Selbstständigkeit im Alltag

Durch regelmäßiges Training kann der Körper lernen, Bewegungen bewusster und sicherer auszuführen.

Fazit: Bewegung als Schlüssel zur Lebensqualität

Parkinson verändert viele Aspekte des Lebens – doch Bewegung bleibt ein wichtiger Schlüssel, um aktiv zu bleiben. Mit gezielter physiotherapeutischer Unterstützung können Fähigkeiten erhalten, Beschwerden gelindert und die Selbstständigkeit gestärkt werden.

So entsteht Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag – und ein besseres Gefühl im eigenen Körper.

Häufig gestellte Fragen

Warum zu uns?

Unsere Stärken sind Fachkompetenz, Erfahrung und Diskretion. Wir wissen, wie notwendig ein menschlicher Zugang ist. Vertrauen wollen wir nicht geschenkt, sondern erarbeitet wissen. Durch eine gute therapeutische Beziehung und unser Fachwissen gewinnen unsere Klienten wieder Freude am Leben, schöpfen Kraft und erleben Beweglichkeit.

Was macht uns besonders?

Wenn man an einer Erkrankung leidet, wünscht man sich einen sicheren Ort zur Genesung. Dieser ist bei den meisten Menschen zu Hause.

Als Angehörige wollen Sie Ihre Liebsten in wohliger Umgebung wissen, wo diese zufrieden sind.

Wir bemühen uns, Pflegenotwendigkeit und deren immense Kosten zu verhindern oder möglichst gering zu halten. Physiotherapie kann ausschlaggebend sein, ob ein Heimplatz notwendig wird oder nicht.

Außerdem schulen wir Angehörige und Pflegekräfte im Umgang mit Betroffenen ein.

In welchen Bezirken sind Hausbesuche möglich?

Unsere Physiotherapie-Hausbesuche erfolgen in allen Wiener Bezirken sowie in der nahen Umgebung von Wien.

Was kosten die physiotherapeutischen Hausbesuche?

Gültig ab 01.01.2024

  • 30 Minuten – 100 €

  • 45 Minuten – 120 €

  • 60 Minuten – 140 €

Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung werden ca. 50 % der Kosten von Ihrer Krankenkasse rückerstattet (abhängig von der jeweiligen Kasse).

In allen Preisen sind Anfahrt innerhalb Wien sowie benötigte Materialien bereits inkludiert.
Alle Kosten finden Sie transparent auf unserer Seite Preise & Erstattung.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Mit ärztlicher Verordnung wird ein großer Teil der Kosten von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse rückerstattet.

Die Rückerstattung beträgt erfahrungsgemäß ca. 50 % der Behandlungskosten, abhängig von Ihrer Versicherung.

Was muss auf der Verordnung stehen?

Für die Rückerstattung benötigen Sie eine ärztliche Verordnung mit:

  • Physiotherapie inkl. Hausbesuch

  • Anzahl der Einheiten

  • Dauer der Behandlung (30 / 45 / 60 Minuten)

  • medizinischer Diagnose

Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne.

Kann ich Physiotherapie auch für Angehörige buchen?

Ja. Hausbesuche können problemlos für Eltern, Großeltern oder andere Angehörige organisiert werden.
Auf Wunsch können Angehörige beim Termin anwesend sein.

Wie werden Termine vereinbart und wie oft ist Therapie möglich?

Zuerst vereinbaren wir einen Ersttermin.
Beim ersten Hausbesuch werden alle weiteren Termine direkt mit der Therapeutin oder dem Therapeuten abgestimmt.

Die Therapiehäufigkeit richtet sich nach Bedarf und Verordnung – mehrere Termine pro Woche sind möglich.

Parkinsonbeschwerden? Wir unterstützen Sie gerne.

Leben Sie mit Parkinson und möchten Ihre Beweglichkeit, Balance und Lebensqualität gezielt erhalten?
Wir unterstützen Sie mit individuell abgestimmter Physiotherapie, gezieltem Training und persönlicher Betreuung – für mehr Stabilität, Selbstständigkeit und Wohlbefinden im Alltag.

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