Warum verändern sich die Knochen bei Osteoporose?
Der Knochen ist ein lebendiges Gewebe, das ständig auf- und abgebaut wird. Bei Osteoporose gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance:
- Knochensubstanz wird schneller abgebaut als aufgebaut
- die Struktur im Inneren des Knochens wird poröser
- Stabilität und Belastbarkeit nehmen ab
- das Risiko für Knochenbrüche steigt
Dieser Prozess kann durch Alter, hormonelle Veränderungen, Bewegungsmangel oder bestimmte Erkrankungen beeinflusst werden.
Warum Bewegung eine zentrale Rolle spielt
Knochen reagieren auf Belastung. Fehlt diese, nimmt die Stabilität weiter ab. Gleichzeitig führt Unsicherheit oft dazu, dass Bewegung vermieden wird – aus Angst vor Stürzen oder Schmerzen.
Gezielte, sichere Bewegung ist jedoch einer der wichtigsten Faktoren, um den Knochenstoffwechsel positiv zu beeinflussen und die Stabilität zu erhalten.
Fazit: Stabilität ist trainierbar
Auch bei Osteoporose kann der Körper positiv beeinflusst werden. Bewegung, gezieltes Training und eine bewusste Körperwahrnehmung spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Physiotherapie hilft, Stabilität und Sicherheit im Alltag zu verbessern – und damit aktiv dazu beizutragen, die Lebensqualität langfristig zu erhalten.